Stress, Burnout und Prävention: So gesund fühlt sich Österreich

„Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit“. Dieses Zitat nach Ludwig Börne verdeutlicht, wie einzigartig wichtig Gesundheit im Leben der Menschen ist! Aus diesem Grund wurde im Rahmen der MARKET „Gesundheitsstudie 2026“ zu Beginn die Frage gestellt, wie es mit dem Gesundheitsgefühl der Österreicher:innen aussieht.

Die aktuelle Gesundheitsstudie zeigt ein deutliches Bild: Das subjektive Wohlbefinden und Gesundheitsgefühl der Österreicher:innen verschlechtert sich kontinuierlich. Nur noch 69% der Proband:innen beschreiben ihren Gesundheitszustand als „ausgezeichnet“ oder „gut“ – 2013 waren es noch 80 %. Umgekehrt steigt der Anteil jener, die ihre Gesundheit kritisch sehen, kontinuierlich an – von 20% im Jahr 2013 auf 30% im Jahr 2026.

 

Gesundheit unter Druck: Stress und Burnout auf Rekordniveau

Vor dem Hintergrund des sinkenden Gesundheitsgefühls in Österreich sticht insbesondere der Anstieg der persönlich wahrgenommenen Stressbelastung und Burnoutgefährdung ins Auge.

Der Anteil der Menschen, die sich stark stressbelastet fühlen, steigt innerhalb eines Jahres von 26% (2025) auf 37% (2026) – der höchste Wert seit Beginn der Messung 2018. Vor allem junge Erwachsene zwischen 16 und 29 Jahren sowie Berufstätige nehmen eine starke Stressbelastung wahr.

Auch das Thema Burnout gewinnt weiter an Relevanz: Laut der aktuellen Studie fühlt sich bereits jede:r Fünfte stark burnoutgefährdet oder von Burnout betroffen. Mit 21% erreicht dieser Wert 2026 den höchsten Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 2018 – im Vorjahr lag der Anteil noch bei 15%. Bei den 16- bis 29-Jährigen liegt dieser Wert sogar bei 29%, bei Berufstätigen bei 26%. Die Zahlen verdeutlichen, wie stark psychische Belastungen den Alltag vieler Menschen prägen.

 

Prävention im Trend: Nahrungsergänzungsmittel gewinnen weiter an Bedeutung

Parallel dazu steigt das Vertrauen in Gesundheitsprodukte – und hier vor allem in Nahrungsergänzungsmittel.

Drei von vier Österreicher:innen (75%) sind überzeugt, dass Nahrungsergänzungsmittel einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsprävention – sprich: zur Vorbeugung gegen Krankheiten sowie zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit – leisten können. Damit bleiben NEM die mit Abstand relevanteste Gesundheitsproduktgruppe im aktuellen Gesundheitsranking.

Besonders bemerkenswert ist die langfristige Entwicklung: Während 2016 noch 62% der Proband:innen Nahrungsergänzungsmittel positiv bewerteten, liegt der Wert heute bei 75%. Das zeigt deutlich, wie stark das Bewusstsein für Prävention, Eigenverantwortung und aktive Gesundheitsvorsorge in den vergangenen Jahren gestiegen ist.

 

FAZIT:

Der Trend ist klar: Prävention, mentale Gesundheit und persönliche Gesundheitskompetenz gewinnen in Österreich weiter an Bedeutung. Für Unternehmen und Gesundheitsanbieter eröffnen sich dadurch neue Potenziale, Menschen ganzheitlich bei Gesundheit, Wohlbefinden und aktiver Vorsorge zu begleiten.

 

 

 


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Mag. Julia Gibus
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