Während sich die diesjährige Skisaison dem Ende zuneigt, steigt mit zunehmenden Temperaturen wieder das Lawinenrisiko in den Bergen. Auch wenn bewusste Missachtungen von Lawinenwarnungen zum Teil glimpflich ausgehen können, ziehen sie oft einen aufwändigen bzw. teuren Rettungseinsatz mit sich. Wie es konkret mit einer möglichen finanziellen Haftung bei solch fahrlässig verursachten Freizeitunfällen bzw. Notsituationen aussieht und welches Verständnis die Österreicher:innen hier mitbringen, ist Teil der aktuellen MARKET NEWS.
Zunächst auf die Skipisten des Landes. Generell gibt es in der Bevölkerung kein breites Verständnis für ein Tiefschnee-Skifahren abseits von markierten Pisten. Rund 40 Prozent (überwiegend die Älteren ab 50 Jahre) sprechen sich hier für ein allgemeines Verbot – unabhängig von der tatsächlichen Lawinengefahr – aus. Weitere 45 Prozent – damit kumuliert knapp 9 von 10 Befragte – binden ein Verbot des Abseitsfahrens an eine erhöhte Lawinengefahr bzw. -warnung.