Die MARKET Reihe „1 Generation später“ zeigt diesmal im Rahmen eines Zeitvergleichs zwischen 1999 – dem Beginn der breiten Handynutzung – und heute auf, wie sich Herr und Frau Österreicher an einem Tag ohne Handy fühlen würden („Stellen Sie sich vor, Sie verbringen einen Tag ohne Handy“). Insgesamt wird ein Tag ohne Handy heute deutlich ambivalenter erlebt als früher: Sowohl positive als auch negative Gefühle haben zugenommen.
Deutlich mehr Befragte glauben, sie könnten den Tag mehr genießen, hätten mehr Zeit für die Familie und würden ihn fast wie einen Urlaubstag erleben. Besonders stark gestiegen ist auch die Vorstellung, dass ein Leben mit weniger ständiger Erreichbarkeit den eigenen Lebensstandard erhöhen würde. Das deutet darauf hin, dass Smartphones heute auch als Belastung wahrgenommen werden, von der man sich bewusst Erholung erhofft.