STANDARD Umfrage: Klare Mehrheit gegen Freunderlwirtschaft

12.02.2026

Die Erwartungen an Politikerinnen und Politiker haben sich deutlich verändert:

Wie eine aktuelle Erhebung im Auftrag des STANDARD zeigt, sprechen sich 76 Prozent der Wahlberechtigten dafür aus, dass sich Politik am Gemeinwohl orientieren soll – und nicht an den Anliegen einzelner Personen.

Nur 13 Prozent befürworten weiterhin persönliche Interventionen oder Protektion. Besonders auffällig: Während ältere Menschen dem früher verbreiteten System der politischen Patronage zunehmend kritisch gegenüberstehen, zeigen sich vor allem SPÖ- und teilweise FPÖ-Wähler:innen noch vergleichsweise offen dafür.

Auch konkrete Fälle stoßen auf Ablehnung: 61 Prozent sehen Empfehlungen von Politiker:innen bei Postenvergaben als möglichen Amtsmissbrauch und nicht als „übliches Vorgehen“. Insgesamt zeigt sich damit ein klarer Trend: Freunderlwirtschaft verliert in der Bevölkerung zunehmend an Akzeptanz

Dokumentation der Umfrage MA1053: n=800, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren; durchgeführt im Auftrag des STANDARD.

Interesse uns kennenzulernen? Anfrage stellen