Vor über 20 Jahren haben wir gefragt, was Menschen mit dem Begriff „Heimat“ verbinden: den Geburtsort, den Wohnort, das Bundesland, Österreich – oder etwas ganz anderes?
Seitdem hat sich viel verändert. Der Geburtsort war 2003 für ein Viertel der Bevölkerung zentral, heute ist es nur noch die Hälfte davon. Auch der Wohnort verliert an Bedeutung, wird aber noch von rund 20 % genannt. Das Bundesland spielt nach wie vor eine eher untergeordnete Rolle.
Deutlich zugenommen hat dagegen die Verbindung von „Heimat“ mit Österreich – von 12 % auf 30 %. Ebenso viele sehen Heimat heute nicht mehr geografisch, sondern als Gefühl: dort, wo man sich wohlfühlt.
Der Begriff „Heimat“ hat sich gewandelt – kein Wunder in einer Zeit zunehmender Mobilität, Migration und gesellschaftlicher Umbrüche.