Zu viel Staat ist ungesund

Welche Auswirkungen hat nun diese Reform für das Leistungsspektrum der Patienten? Und welche Rolle sollte der Staat beim Thema Gesundheitswesen spielen?

 

Das komplexe Manöver Krankenkassenreform hinterlässt in der Bevölkerung große Fragezeichen. Herr und Frau Österreicher sind sich uneinig, ob die Krankenkassenreform beim Leistungsspektrum für den Patienten Verbesserungen oder Verschlechterungen bringt. Ein Drittel sieht Verbesserungen, dem gegenüber stehen 39 Prozent, welche eher an Verschlechterungen glauben. Interessant: Vor allem die Jüngeren stehen den Auswirkungen der Reform verhaltener gegenüber als die ältere Generation. Eine Mehrheit sieht hingegen die beabsichtigte Senkung der Unternehmerbeiträge für die Unfallversicherung positiv.

 

 

Bei der zukünftigen Rolle des Staates im Gesundheitswesen zeigen die Österreicher „eher nicht gefestigte Meinungen“: tendenziell ziehen die Österreicher mehr Selbstverwaltung bei den Sozialversicherungsträgern dem von der Regierung intendierten Mehr an staatlicher Kontrolle vor, vermutlich auch deshalb, da das „Gewohnte“ greifbarer ist als das noch nicht „Gewohnte“ … und staatliche „Kontrolle“ nicht wirklich das positive Image mitbringt.


Dokumentation der Umfrage MA834:

n=403 Online Interviews, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren

Erhebungszeitraum: 19. / 20. Oktober 2018, maximale statistische Schwankungsbreite bei n=403 +/- 5,0 Prozent




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Ihre Ansprechperson

Prok. Birgit Starmayr
Institutsvorstand von market