Weltspartag 2018: ÖsterreicherInnen halten trotz Ertragsschwäche zum Sparbuch

Für Frau und Herrn Österreicher gibt es die verschiedensten Möglichkeiten ihr Geld zu veranlagen. Dabei zeigen sich je nach vorhandenem Wirtschaftswissen unterschiedliche Vorlieben.

 

Generell werden die sicheren, aber auch renditenschwachen Spar- und Veranlagungsformen, wie das Sparbuch oder der Bausparer, bevorzugt. Aktien, Anleihen und Immobilien als Wertanlage werden hingegen eher von Personen genützt, die auch in Bezug auf ihr Wirtschaftswissen selbstsicher auftreten.

 

Allerdings wird das eigene Wirtschaftswissen in Österreich eher selbstkritisch betrachtet und als nicht wirklich gut ausgeprägt eingestuft. Dieses, zum Teil fehlende, Finanzwissen ist zudem einer der Hinderungsgründe für eine Aktienveranlagung und kommt gleich hinter dem vermuteten zu großem Risiko, welches mit Aktieninvestitionen verbunden wird.

 

Für einen attraktiveren Aktienmarkt wünschen sich Herr und Frau Österreicher mehr Beratung durch Banken sowie, dass eigene „Österreich“-Produkte mit Aktien heimischer Unternehmen angeführt werden. Aber auch steuerliche Vorteile sind dringend nötig, denn für die Mehrheit ist die aktuelle Steuer auf Dividendenzahlungen und somit auf die Gewinnausschüttung der AnlegerInnen ein eindeutiger Hindernisgrund um in Aktien zu investieren.


 

Dokumentation der Umfrage B1532: n=832, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren,

Erhebungszeitraum: 29.08.18-10.09.18; durchgeführt im Auftrag der Wiener Börse: 

Beitrag zur themenspezifischen Pressemitteilung: Link

Homepage der Wiener Börse: Link




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