Was Österreich weiterbringt!

Leistbares Wohnen und Bildung bleiben für die Österreicher die entscheidenden Zukunftsthemen. Schnelleres Internet ist Männern wichtiger als Frauen. Das zeigt eine Umfrage für das Wirtschaftsmagazin Trend zu m Thema Herausforderungen unseres Landes in den nächsten fünf Jahren.

 

Geht’s den Menschen gut, geht’s Österreich gut. market hat für den Trend ermittelt, welche Themen die Österreicher in den nächsten Jahren als besonders wichtig für eine positive Entwicklung des Landes einschätzen.

 

Das Ergebnis: 72 Prozent erachten leistbares Essen, Wohnen und Mobilität als „sehr wichtig“, fast ebenso viele nennen gute Bildung und Ausbildung. Dahinter folgen Jobs und Pensionen. Vergleichsweise bescheidene 37 Prozent räumen einer Steuerreform, die Leistung honoriert, einen besonders hohen Stellenwert ein. Auch eine starke EU oder eine sechste Urlaubswoche schätzt man für die Entwicklung des Landes als nicht sehr wichtig ein. „Am wichtigsten werden jene Themen eingestuft, die einen unmittelbar selbst betreffen“, so sind die Resultate am besten zusammenzufassen. 

 

 

Auffällig sind Unterschiede nach Geschlecht oder Bildung. Für Männer ist weniger Bürokratie deutlich wichtiger als für Frauen. Auch eine starke EU und ein schnelles Internet in Stadt und Land schreiben Männer deutlich mehr Relevanz zu. Frauen hingegen denken sicherheitsorientierter. Ihnen sind die Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen und auch gleiche Berufschancen für alle wichtiger.

 

Unterschiedliche Einschätzungen der Herausforderungen werden auch in Abhängigkeit zum Bildungsgrad offensichtlich. Personen mit einfacher Bildung schätzen die Grundfaktoren als deutlich relevanter ein. Auch die Lösung der Flüchtlingsfrage, die Bekämpfung von Kriminalität und gleichzeitig mehr Solidarität zwischen arm und reich steht höher im Kurs, während höher Gebildete stärker beim Bildungssystem, im Bereich Umweltschutz & Klimawandel und einer starken EU ansetzen würden.

 

 


Dokumentation der Umfrage MA829:

n=510 Online Interviews unter der österreichischen Bevölkerung ab 15 Jahren

Erhebungszeitraum: 18. bis 20. Juli 2018, maximale statistische Schwankungsbreite bei n=510 +/- 4,48 Prozent




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Ihre Ansprechperson

Prok. Birgit Starmayr
Institutsvorstand von market