VALENTINSTAG – Groß gefeiert oder doch ein Tag ohne Relevanz in Österreich?

Geht man nach der Meinung und dem Gefühl der ÖsterreicherInnen, so könnte man den gestrigen Tag gerne abschaffen. Für mehr als drei Viertel der ÖsterreicherInnen hat dieser Tag wenig oder gar keine Bedeutung. Im Vergleich zu 2014 reduziert sich auch jene Gruppe an Österreichern deutlich, für die der Valentinstag Relevanz genießt. Insbesondere die jungen Zielsegmenten finden den Valentinstag offenkundig sehr abtörnend – heißt dass, dass wir alle zu wenig verliebt sind, zu wenig lieben oder dass wir einfach keinen besonderen Tag brauchen, um uns unsere Liebe zu zeigen?

 

 

Immerhin, auch wenn nur ein Viertel der Österreicher wirklich Gefallen am Valentinstag findet, so starten immerhin knapp die Hälfte der Österreicher Aktivitäten und Unternehmungen zum Valentinstag. 30% verschenken eine materielle Kleinigkeit, 20% schenken Worte und Gesten („Glückwünsche“) 6% der Bevölkerung, davon 17% der jungen Erwachsenen bis 29 Jahre, schicken SMS an Freunde und persönlich wichtige Menschen. Demgegenüber outen sich gut 30% wirklich als radikale Gegner des Valentinstag, ein Viertel vergessen schlichtweg darauf trotz kommerzielle Dauer-Befeuerung (oder wollen schlichtweg vergessen).

 

 

Wenn etwas geschenkt wird, dann freuen sich vor allem Blumenläden und Schokoladehersteller ganz besonders darüber, denn das sind die Kleinigkeiten, die von den Österreichern am häufigsten zum Valentinstag „mitgebracht“ werden. Blumen und Süßigkeiten (die als Hüftgold noch länger Freude bringen :)) werden verschenkt, aber auch zu Essenseinladungen und Gutscheine greifen die Valentinstag-Fans. Dabei sind es die Männer, die verstärkt Blumen mitnehmen, während Frauen deutlich lieber Schokolade und Süßes schenken.

 




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Prok. Birgit Starmayr
Institutsvorstand von market