Urlaubsverhalten zu Ostern im 10-Jahres-Trend

Weniger Reisen zu den Feiertagen, diese jedoch häufiger ins Ausland

 

Ostern steht vor der Tür und damit die nach den Semesterferien zweite große Reisewelle des Jahres. Doch wer sucht seine Ostereier und -hasen lieber im Urlaub, wohin verschlägt es die Österreicherinnen und Österreicher – UND: was hat sich an unserem Osterurlaubsverhalten in den letzten 10 Jahren verändert?

 

Zunächst fällt im Trendvergleich mit 2009 ein Rückgang in der Gruppe jener auf, die an bzw. rund um Ostern generell unterwegs sind. Waren es vor einem Jahrzehnt noch in etwa ein Drittel der Österreicher, die in diesen Tagen einen Urlaub bzw. zumindest einen Tagesausflug planten, so gibt sich heute aktuell nur rund jeder Vierte – im Detail eher die Jüngeren – an diesen Feiertagen unternehmenslustig. Umgekehrt zeigt sich für diese reduzierte Gruppe aber ein klarer Trend zu aufwändigeren, längeren Reisen an Ostern. Sowohl der Anteil an Urlauben im Ausland als auch jener an Tagesausflügen über die Grenzen steigt in den letzten zehn Jahren deutlicher an, parallel dazu geht der Anteil der vergleichbaren Österreich-Reisen in Summe um etwa 10 Prozent zurück – womit sich hier eine klare Verschiebung einstellt.

 

In Summe macht mehr als jeder Zweite, der an Ostern bzw. in der Karwoche verreist, einen Tagesausflug, davon wiederum 46 Prozent innerhalb Österreichs und immerhin 8 Prozent ins Ausland. Auffällig auch der erhöhte Anteil bei Tagesausflüglern im Inland, wenn Kinder im Haushalt sind. Bei den Urlaubern haben die Auslandsdestinationen sogar die Nase vorn gegenüber inländischen Reisezielen, die wiederum vermehrt von Jüngeren aufgesucht werden.


Dokumentation der Umfrage MA847:

n=803 Online-Interviews unter der österreichischen Bevölkerung ab 16 Jahren, Erhebungszeitraum: 11. bis 12. April 2019 maximale statistische Schwankungsbreite bei n=803 +/- 3,53 Prozent

 




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Ihre Ansprechperson

Mag. Stefan Anzinger
Senior-Researcher