Schönes Zuhause ist vielen weit wichtiger als ein tolles Auto

Gesundheit, Familie, Liebe Freunde, Sicherheit und dann schon ein schönes Zuhause – diese Faktoren sind für die Österreicher ganz wichtig. Wohnen gehört damit laut der jüngsten market Studie zu den wichtigsten Lebensfaktoren. Wer schon eine Bleibe hat, ist damit auch relativ glücklich, sagten Werner Beutelmeyer (market) und Thomas Saliger (Sprecher der XXXLutz und Mömax Gruppe) letzte Woche bei der Präsentation der Wohnstudie „Wie wohnt Österreich“.

 

Gut Wohnen ist zu einem wichtigen Lebensfaktor geworden. Wohnqualität definiert Lebensqualität und ist somit ein unmittelbarer Glücksfaktor in unserer Gesellschaft. Betrachtet man die Werte der heutigen Gesellschaft nach ihrer Hierarchie, so gipfeln sie in Gesundheit und Vitalität, gefolgt vom Wunsch nach Familie und Partnerschaft. An dritter Stelle – und damit ebenfalls weit vorne – steht das Sicherheitsbedürfnis. Dann bereits folgt „ein schönes Zuhause“.

 

Wohnen und Zuhause stehen für Geborgenheit, Rückzugsort und „Aufladestation“ für Lebensenergie in einer reizüberfluteten High Speed Gesellschaft. Zum Teil sind die persönlichen vier Wände auch die Bühne des Ichs. Die Wohnsituation der Österreicher ist von zunehmender Urbanisierung geprägt. Im Schnitt wohnen 2,35 Personen in einem Haushalt. Ein hoher Eigentumsanteil (58 Prozent) ist typisch und unterscheidet Österreich von Deutschland. Die Österreicher leben auch auf einer ziemlich großen durchschnittlichen Wohnfläche (112 m²).

 

Die Wohnzufriedenheit der Österreicher ist hoch. Knapp jeder Zweite gibt für seine Wohnsituation eine Top-Beurteilung ab. Dennoch zeigt der Wohnmarkt einige Dynamik. 26 Prozent planen eine Veränderung der Wohnsituation durch Umzug.

 

Der persönliche Wohntraum ist primär emotional und kostenmäßig definiert. Wohlfühlen und Leistbarkeit stehen im Fokus der Betrachtungen.

 

Die moderne, urbane Gesellschaft lässt sich keinem konkreten Einrichtungsstil mehr zuordnen, zu stark ausgeprägt ist der Individualismus. Weder Landhausstil, noch naturnah oder skandinavisch spielen eine Rolle. Es ist eher der persönliche bunte Mix, kombiniert mit zeitloser Klassik. Die zentralen Produktanforderungen sind optische Gefälligkeit, Robustheit und schlaue, funktionelle Platznutzung.

 

Informationen zum Wohnen werden nahezu gleichermaßen im stationären Handel als auch im Internet gesucht. Immerhin jeder zweite Möbelkunde (52 Prozent) besitzt eine ausgeprägte Online-Affinität.

 

Klicken Sie hier zum PDF Download der aktuellen market Studie und gewinnen Sie detailliertere Einblicke in die heimischen Wohn(t)räume.




Bei Interesse an unserer Studie oder bei diversen Fragen stehen wir gerne und jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Ihre Ansprechperson

Prof. Dr. Werner Beutelmeyer
Institutsvorstand und Geschäftsführer