Österreichs junge Generation liebt die EU

Im Rahmen dieses aktuellen Forschungsprojektes wurde die junge Generation Österreichs unter die demoskopische Lupe genommen und ein Blick auf die Zukunft geworfen. Wie steht man der EU-Mitgliedschaft Österreichs gegenüber, welche Erwartungen haben junge Menschen an die EU, welche Chance und Herausforderungen stehen im Vordergrund? Wie sieht man die Zukunft Europas und welche Rolle spielt Europa bei der persönlichen Zielerreichung in der Zielgruppe der 16- bis 30-Jährigen?

 

Alle diese Themen präsentierte Prof. Dr. Werner Beutelmeyer vom market Institut im Rahmen eines Pressegesprächs unter Anwesenheit von Dr. Christoph Leitl vom österreichischen Büro der Europäischen Wirtschaftskammer EUROCHAMBRES und Herrn Dr. Jörg Wojahn, Vertreter der Europäischen Kommission in Österreich.

 

v. l. n. r.: Dr. Christoph Leitl, Dr. Jörg Wojahn und Prof. Dr. Werner Beutelmeyer

 

Auf den nun folgenden Folien sind einige Details der Untersuchung grafisch dargestellt:

 

 

 

 

Zusammengefasst ist die junge Generation eine Generation von Europäern – eine sehr deutliche Mehrheit sieht die EU-Mitgliedschaft Österreichs als positiv an und in der EU eine Vielzahl an Chancen, wie z.B. in den Bereichen Arbeit und Ausbildung, Reise- und Niederlassungsfreiheit und Friedenssicherung.

 

Die wesentlichsten Herausforderungen für die EU in den kommenden Jahren sieht man in Migration und Klima-/Umweltschutz. Bereits an dritter Stelle liegt die Wahrung des Zusammenhalts in der EU und auf Platz 4 der wachsende Nationalismus.

 

Ein Auftreten gegen den zunehmenden Nationalismus ist aus der Sicht der jungen ÖsterreicherInnen ein Gebot der Stunde: Die Zukunft der EU sehen die 16- bis 30-Jährigen in mehr Gemeinsamkeit und weniger Nationalstaat. Und: Ein geeintes Europa ist auch für das Erreichen der persönlichen Lebensziele der jungen Generation von großer Bedeutung.

 

 


Dokumentation der Umfrage B1716:

  • n=503 Online-Interviews unter der österreichischen Bevölkerung zwischen 16 und 30 Jahren.
  • Erhebungszeitraum: 15. bis 18. Mai 2019; die Interviews fanden damit durchwegs vor dem Auseinanderbrechen der ÖVP-FPÖ-Regierung statt.
  • Maximale statistische Schwankungsbreite bei n=503 +/- 4,46 Prozent



Bei Interesse an unserer Studie oder bei diversen Fragen stehen wir gerne und jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Ihre Ansprechperson

Prof. Dr. Werner Beutelmeyer
Institutsvorstand und Geschäftsführer