„me too“ Debatte bleibt aktuell – Die ÖsterreicherInnen beziehen Stellung!

Wie eine aktuelle Erhebung für den Standard zeigt, sehen rund zwei Drittel der österreichischen Bevölkerung die „me too“ Debatte als positiv. Bei gezielter Nachfrage zeigen sich zwischen Frauen und Männern jedoch deutliche Unterschiede.

 

Details: Die „me too“ Debatte führt zur Thematisierung der sexuellen Belästigung von Frauen durch ihre Vorgesetzten bzw. Männer in Machtpositionen. Ausgelöst wurde Sie vor einem Jahr durch Schauspielerin Alyssa Milano, in dem sie zur Beteiligung unter #metoo auf twitter aufrief.

 

Die daraus entstandene Debatte wird von zwei Drittel der ÖsterreicherInnen als positiv beurteilt. Demografische Unterschiede nach Alter oder Wohnort lassen sich dabei kaum feststellen, anders die Situation bei Betrachtung des Geschlechts: Während nur 59% der Männer die Debatte als positiv beurteilen, stehen 69% der Frauen den öffentlichen Diskussionen positiv gegenüber.

 

 

Diese Geschlechter-Unterschiede lassen sich auch bei detaillierter Nachfrage festhalten. So sehen 17% der Männer strengere Gesetzte im Bereich sexueller Belästigung als absolut erforderlich an, bei den Frauen ist dies jedoch jede Dritte.

 

Generell gilt, dass durch die Debatte nun offen in der Gesellschaft über sexuelle Übergriffe von Männern in Machtpositionen gesprochen wird. Dabei wird jedoch von der österreichischen Bevölkerung auch berücksichtigt, dass es bei alten bzw. verjährten Fällen schwer sein kann, seine Unschuld zu beweisen – Männer machen sich hier deutlich mehr Sorgen als Frauen.

 


Dokumentation der Umfrage MA833: n=804, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren; durchgeführt im Auftrag des STANDARD




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