Frage der Woche: Wird das Wetter immer extremer?

Stürme und Überflutungen auf der einen Seite, immer längere Hitzeperioden und zu milde Wintermonate auf der anderen Seite. Das Wetter scheint in letzter Zeit immer mehr aus den Fugen zu geraten. market ging an dieser Stelle der Frage nach, wie Österreich zu diesen (Un)Wetter-Phänomen steht, ob man vor einem Klimawandel Angst hat bzw. wer dafür verantwortlich gemacht werden kann.

 

Fakt ist, einen langfristigen Wandel im Wetter und Klima können bzw. wollen nur die wenigsten von der Hand weisen. Rund die Hälfte der Befragten – mit leichter Tendenz zu den Älteren – plädiert auf eine klare Zunahme der Wetterextreme und urteilt konkret „noch nie gab es so viele Extreme wie heute. Ein weiteres gutes Drittel teilt diese Meinung der zunehmenden Extreme grundsätzlich, relativiert dabei aber gleichzeitig etwas auch die mediale Darstellung, die vereinzelt übertrieben erscheint. Somit argumentieren letztlich nur 15 Prozent, dass es derartige Schwankungen und Extreme immer schon gab und wiegen sich entsprechend in Sicherheit.

 

Klimawandel löst bei Großteil der Bevölkerung Sorge aus, Jüngere zeigen sich besonders ängstlich

 

In Summe 60 Prozent geben zu, dass Sie zumindest etwas Angst vor einem Klimawandel und dessen Auswirkungen in der Zukunft haben. In etwa jeder Siebte gibt sich wirklich besorgt und zeigt im Detail große Angst – dabei sind es neben den Frauen vor allem die Jüngeren bis 29 Jahre, die sich hier klar besorgter geben. Männer hingegen zeigen sich überdurchschnittlich oft gänzlich unbeeindruckt von der Thematik.

 

Mensch als dezidierte Ursache für Klimawandel und Wetterextreme ausgemacht

 

Keine Diskussion gibt es schließlich über die Ursachen eines möglichen Klimawandels. Drei von vier Befragten nehmen hier klar den Menschen in die Verantwortung, nur etwa jeder Fünfte – vorrangig die Älteren – argumentiert mit einem normalen Lauf der Natur, der zu diesen Veränderungen führt. In diesem Zusammenhang behaupten übrigens nur 2 Prozent, dass Sie keinen Klimawandel wahrnehmen würden.


Dokumentation der Umfrage B1670:

n=890 Online Interviews unter der österreichischen Bevölkerung ab 15 Jahren

Erhebungszeitraum: November 2018, maximale statistische Schwankungsbreite bei n=890 +/- 3,35 Prozent

 

 

 

Auch diese Woche führen wir wieder eine interessante Kurz-Umfrage durch:

 

Dieses Mal geht es um das Thema "Weihnachtsgeschenke".

 

Zur aktuellen Befragung geht's hier.

 

 

 

PS: Haben Sie selbst aktuelle Themen und Fragen, die Sie immer schon mal beantwortet haben wollten? Dann senden Sie uns bitte Ihre Vorschläge an research@market.at, vielleicht stellen wir sie schon bei unserer nächste Newsletter-Umfrage!




Bei Interesse an unserer Studie oder bei diversen Fragen stehen wir gerne und jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Ihre Ansprechperson

Mag. Stefan Anzinger
Senior-Researcher