EU-Ratspräsidentschaft: Ein Thema dominiert!

Bundeskanzler Kurz hat das mit Abstand stärkste EU-politische Profil im Land. 80 Prozent der Österreicher wollen, dass er auch in der europäischen Asyl- und Flüchtlingspolitik Akzente setzt. Das zeigt eine von market durchgeführte Studie für das Wirtschaftsmagazin Trend.

 

Wo Kurz & Co während der EU-Ratspräsidentschaft Akzente setzen sollte, ist klar: 80 Prozent der Österreicher plädieren für eine österreichische Handschrift in der gemeinsamen EU-Asyl-und Flüchtlingspolitik, 59 Prozent sind für eine stärkere Rolle Europas gegenüber den USA und China. Die Grundbotschaft an die Regierung ist dabei relativ klar: „kümmert euch um die wesentlichen Dinge – und vergesst dabei die österreichischen Interessen nicht“. Das heißt auch, dass man großen Kulturveranstaltungen nur wenig Aufmerksamkeit widmen sollte. 

 

Auch die Rolle als Gastgeber sieht man sicherlich nicht als die zentrale Rolle Österreichs während der EU-Ratspräsidentschaft. Es geht um Einigkeit zwischen den EU-Ländern und ganz klar um das Durchsetzen der österreichischen Interessen in der EU. 

 

Dass die alles beherrschende Asyl- und Migrationsfrage die Union dauerhaft spalten könnte, sehen zwei Drittel der Österreicher im Rahmen des Möglichen, ältere Bevölkerungssegmente etwas stärker als jüngere Segmente. 

 

44 Prozent der Österreicher finden, dass Sebastian Kurz der glaubwürdigste heimische Politiker in EU-Angelegenheiten ist – für den Kurz-Vertrauten und Europaminister Georg Blümel votieren lediglich zwei Prozent. 42 Prozent halten keinen der ihnen genannten Politiker, die in aktiven Regierungs- und EU-Rollen sind, für vorbildlich. 

  


Dokumentation der Umfrage MA828:

n=500 Online Interviews unter der österreichischen Bevölkerung ab 16 Jahren,

Erhebungszeitraum: 20. bis 22. Juni 2018, maximale statistische Schwankungsbreite bei n=500 +/- 4,48 Prozent

 

 




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Ihre Ansprechperson

Prok. Birgit Starmayr
Institutsvorstand von market