Employer Branding Steyr Mannlicher

- wie spricht man die besten Köpfe und Hände an?

 

 

Das market Institut führte im vergangenen Monat eine große Studie zur Attraktivität des Schusswaffenherstellers „Steyr Mannlicher“ als Arbeitgeber in der Region durch. Grund genug, sich bei Geschäftsführer und Eigentümer, Mag. Gerhard Unterganschnigg, nach dem aktuellen Stand der Dinge im Bereich Employer Branding zu erkundigen.

 

 

 

Zur Person: Der gebürtige Salzburger Mag. Gerhard Unterganschnigg ist neben diversen Engagements und Beteiligungen auch Eigentümer und Geschäftsführer des Schusswaffenproduzenten „Steyr Mannlicher“ mit Sitz im Ramingtal in Oberösterreich. Er absolvierte das Studium der Betriebswirtschaftslehre mit nachfolgenden postgradualen Lehrgängen an den Universitäten von Lancaster und St. Gallen

 

 

 

  

Herr Mag. Unterganschnigg, beschreiben Sie bitte ganz allgemein den Arbeitsmarkt in Ihrer Region? Welche strukturellen Eigenheiten charakterisieren diesen?

 

In der Region leben exzellent ausgebildete Menschen, wobei wir doch einen Wettbewerb um die besten Köpfe feststellen. Die Präsenz vieler renommierter Leitbetriebe wie etwa BMW oder MAN in Steyr machen uns hier bei der Rekrutierung guter Arbeitskräfte das Leben sicherlich nicht leichter.

 

 

Mit welchen Herausforderungen sieht sich Ihr Unternehmen konkret konfrontiert in Hinblick auf die Rekrutierung qualifizierter Arbeitskräfte?

 

Wir erzielen zwar eine große Bekanntheit bei Personen, die mit unseren Produkten zu tun haben, so etwa unter Jägern, uns hat aber überrascht, dass viele potentielle Arbeitskräfte in der Region „Steyr Mannlicher“ nicht zweifelsfrei kennen. Wir stehen also aufgrund unseres Firmennamens im Schatten der übrigen Steyr Nachfolgefirmen, Stichwort Steyrer Werke. Die Verwechslung unseres Tätigkeitsbereichs mit jenem als Automobilzulieferer, aber auch als Hersteller von Fahrrädern oder Traktoren begegnet uns immer wieder. Abgesehen davon liegt unser Unternehmen eher in einer Gegend, wo man auf Urlaub hinfährt, also nicht in unmittelbarer Nähe der großen Ballungsräume.

 

 

Nachdem Sie sich für das Employer Branding Tool von market entschieden haben, welche Erkenntnisse aus dieser Studie waren für Sie am aufschlussreichsten?

 

Es freut mich, dass „Steyr Mannlicher“ als wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen gesehen wird und dass unser Betriebsklima von berufstätigen Menschen in der Region als sehr positiv eingeschätzt wird. Die Menschen schätzen unser Unternehmen so ein, dass erworbenes Wissens im Rahmen einer interessanten Tätigkeit angewendet werden kann. Wir werden also durchwegs gut beurteilt, absolut notwendig ist aber in einem ersten Schritt die Steigerung der Bekanntheit von „Steyr Mannlicher“ im nahen und erweiterten Einzugsgebiet.

 

Mir gefällt, dass die Studie von market deutlich die unterschiedliche Wichtigkeit diverser Faktoren für einen guten Arbeitsplatz auflistet und in weiterer Folge zeigt, wie diese Faktoren von uns und anderen Arbeitgebern in der Region erfüllt werden.

 

Schließlich war auch spannend zu lernen, dass unsere Produkte, obwohl in der Öffentlichkeit oft anders dargestellt, keinerlei negativen Einfluss auf das Interesse der Leute an unserem Unternehmen haben.

 

 

Die Steigerung der Bekanntheit hat also höchste Priorität. Welche Strategien haben Sie nun geplant, um Ihr Unternehmen stärker in der Bevölkerung zu verankern? Welche Empfehlungen von market werden Sie angehen?


Genauso ist es, die Studie lehrt uns eindeutig, dass wir die regionale Präsenz erhöhen müssen. Dabei stellen regionale Medien mit Sicherheit ein wesentliches Standbein dar. Wir werden aber in Zukunft auch in regionalen Ausbildungsstätten präsenter sein und jene Talente abholen, die von unserem Produkt begeistert sind. Schließlich spielen auch regionale Veranstaltungen eine Rolle, da hier ein optimaler Querschnitt durch unsere Bevölkerung erreicht werden kann. 




Bei Interesse an unserer Studie oder bei diversen Fragen stehen wir gerne und jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Ihre Ansprechperson

Mag. Thomas Pargfrieder
Senior-Researcher