Die Nase rinnt, die Augen tränen – Der Angriff der Pollen ist da!

Aufgrund des langen, kalten Winters in Österreich und dem übergangslosen Eintreten in den Sommer mit entsprechenden Temperaturen zeigt sich heuer eine gefühlsmäßige „Explosion“ der Pollenbelastung!

 

Lang anhaltende, warmen Temperaturen, Seen die bereits im Mai mit angenehmen Temperaturen aufgewartet haben und laue Vorsommer-Abende ziehen uns natürlich ins Freie. Für die einen ein unbeschwertes Genießen, für die anderen eine Qual. Knapp ein Drittel aller Österreicher ist von einer oder mehrerer Allergien betroffen: Frauen stärker als Männer, die jungen Bevölkerungssegmente deutlich stärker als die älteren Gruppen, im Osten weniger als in Westösterreich.

  

 

 

Dabei leidet konkret ein Fünftel aller Österreicher an einer Pollenallergie, reagiert also allergisch, wenn sie mit Gräsern, mit Getreide, mit blühenden Bäumen oder anderen Pollen in Berührung kommen. Umgerechnet auf alle Allergiker kämpfen zwei Drittel mit Pollen, ein gutes Drittel mit einer Stauballergie, ein Viertel mag keine Tierhaare oder Tierspeichel. Immerhin ein Fünftel aller Allergiker ist von einer Intoleranz gegen bestimmte Nahrungsmittel betroffen, egal ob es sich dabei um Laktose, Gluten oder Fructose handelt.

  

 

 

Die Reaktionen sind klar definiert, vor allem Nase und Augen zeigen sich davon besonders betroffen: Die Nase rinnt und juckt, permanentes Niesen prägt die vermeintlich schöne Frühlingszeit, die Augen jucken und tränen, zudem schwillt der Hals an und schmerzt – das Atmen wird schlichtweg schwieriger.

  

 

 

In der Folge greifen 80 Prozent der Leidtragenden (Pollen-, Staub- und Tierhaarallergiker) zu Medikamenten. Mehr als vier von zehn zu rezeptpflichtigen Medikamenten, die vom Arzt verordnet werden, immerhin ein Viertel probiert es mit pflanzlichen oder anderen natürlichen Heilmethoden. Ein weiteres Drittel hilft sich mit rezeptfreien Medikamenten weiter, die mehr oder weniger stark auf die eigene Allergie abgestimmt sind.

  

 

 

Eines jedoch ist für das Groß der Allergiker vollkommen klar: die Intensität der Allergien ist im heurigen Frühjahr 2018 deutlich heftiger als in den Jahren zuvor. Knapp die Hälfte der Allergiker (und rund 60% der jungen Segmente) spürt ihre Allergie/n deutlich intensiver am eigenen Leib als in den vergangenen Jahren. Nur bei knapp einem Fünftel fallen die Pollen-, Staub- und/oder Tierhaar-Allergien weniger intensiv als im Vorjahr aus.

  

 

 


Dokumentation der Umfrage MA826:

n=503 Online Interviews unter der österreichischen Bevölkerung ab 16 Jahren

Erhebungszeitraum: 16. bis 17. Mai 2018, maximale statistische Schwankungsbreite bei n=503 +/- 4,46 Prozent




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Ihre Ansprechperson

Prok. Birgit Starmayr
Institutsvorstand von market