Wie gelingt der nächste Aufschwung?

Das Jahr 2016 ist mit einer sehr gedrückten Stimmung gestartet. Der Optimismuspegel lag bei 31 Prozent und damit auf einem sehr niedrigen Niveau und die private Investitionsneigung war mit 7 Prozent besonders schwach.

 

 

Stehen wir vor dem Stimmungsaufschwung?

 

 

 

 

Schwarzarbeit schafft durch zusätzliche Ausgaben der privaten Haushalte Konjunktur in zweierlei Hinsicht zusätzlich schwarz verdientes Geld fließt gleich in die Wirtschaft, und das durch den Pfusch eingesparte Geld, kann für andere Dinge ausgegeben werden.

 

 

 

 

Fazit:

 

1. Sichtbare und spürbare Strukturformen bei Ländern und Bund durchführen. „Heilige Kuh“ Föderalismus hinterfragen und unwürdiges Ping-Pong Spiel zwischen Ländern und Bund beenden.

 

2. Rückgewinnung des Vertrauens, durch weniger Partei- und Klientelpolitik und mehr Veränderungs- sowie Gestaltungsbereitschaft.

 

3. Österreich braucht klares längerfristiges Zukunftskonzept und den Mut die „großen Fragen“ anzugehen (Pensionssystem, Bildung, Arbeitswelt, EU, etc.)

 

4. Investitionsoffensive statt Bürokratiebremse (z.B. Wohnbau, Infrastruktur, Bildung).

 

5. Nicht billigen Populismus im Form von gegenseitigen Schuldzuweisungen (zwischen Ländern, Bund und EU) sondern gemeinsame Lösungsorientierung leben.


Dokumentation der Umfrage MA779: n=800 Online Interviews in der österreichischen Bevölkerung von 16 bis 70 Jahren Erhebungszeitraum: 16. Juni bis 20. Juni 2016