Trendumkehr gefestigt, aber schleppender Start der Konjunktur!

Ende Oktober 2020 lag die Stimmung der Österreicher im Keller. Der absolute Tiefpunkt seit Jahrzehnten war mit 28 Prozent Optimisten erreicht. Seitdem geht die Stimmung wieder nach oben, wenn auch zögerlich und gebremst. Immerhin lag der für die Gesellschaft und Wirtschaft extrem wichtige Stimmungsindikator letzte Woche bereits auf 42 Prozent und damit etwas über dem Jahresmittel von 2020. Es geht also wieder bergauf, aber langsam und schleppend. Das neue Lebensgefühl ist geprägt und gebremst von einem „Ausnahmejahr“ einer Krise, die ganz nah und spürbar für jeden war. Und diese Krise wird weit ins Jahr 2021 tiefe Spuren hinterlassen. Der kräftige Aufschwung kommt, aber vermutlich erst 2022.

 

 

 

Die konkreten Erwartungen der Österreicher an 2021 offenbaren eine tiefe Besorgnis, ob die Regierungsraison „koste es was es wolle“ zu beachtlichen zukünftigen Problemen führend wird. Das Leben wird sich nach Erwartung der Bevölkerung 2021 wieder normalisieren und die Corona-Pandemie wird Ihren Schrecken verlieren. Die große Erwartungshoffnung für 2021 liegt in der Rückkehr des normalen sozialen Lebens, sowie, das, Veranstaltungen und das gesellschaftliche Leben wieder aufgenommen werden.

 

Das wichtigste „Learning“ aus der Krise ist die Fokussierung auf (mehr) Lebensqualität und ein bewussteres Konsumieren. Eher gering ist die Erwartung, dass die Arbeitslosigkeit wieder in den Griff bekommen wird. Ein Wirtschaftsboom wird 2021 kaum vermutet. Die Österreicher erwarten langfristige Auswirkungen der Pandemie. Das Mega-Thema Covid-19 wird also 2021 bei weitem nicht abgearbeitet sein.

 

 

Der Blick zurück auf 2020 zeigt noch etwas sehr Interessantes: Für ein knappes Fünftel der Bevölkerung war letztes Jahr ein extrem negatives Jahr. Besonders kritisch und betroffen von 2020 zeigen sich unter 30jährige sowie Haushalte mit Kindern im schulpflichtigen Alter.





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Ihre Ansprechperson

Prof. Dr. Werner Beutelmeyer
Institutsvorstand und Geschäftsführer