Starke Spannungen liegen derzeit in der Luft, wirken sich aber (noch) nicht politisch aus

Strikte Covid- Abschottung Tirols. Parlamentarischer Misstrauensantrag an den Finanzminister. Wirtschaftliche Herausforderungen für viele Branchen nehmen weiter zu. Covid-Inzidenz sinkt nicht unter 100. Umsetzung der Impfstrategie erfolgt nur sehr langsam.

 

Trotz dieser vielen politischen Baustellen liegt die Regierung auch in dieser Woche ziemlich stabil beim Wahlverhalten. Zwar sehen 67 Prozent der Österreicher durch die Diskussionen und Ermittlungen beim Finanzminister eine Schwächung der ÖVP, allerdings sind bis dato die politischen Marktanteile ziemlich stabil und die ÖVP hat sich in den Rohzahlen in den letzten Wochen kaum verändert.

 

Verspielt hat die Regierung den Ruf, dass sie ein besseres Corona-Management macht als die meisten anderen Länder der EU. Noch vor einem Jahr zeigten sich die Österreicherinnen davon überzeugt (78 Prozent). Diese Haltung ist wie der letzte Schnee geschmolzen. Inzwischen nehmen nur mehr 7 Prozent ein besseres Corona-Management wahr. Bestenfalls gleich gut lautet das Urteil von 48 Prozent. Schlechteres Management attestieren 30 Prozent. In dieser Frage hat sich das Bild von der Regierungsarbeit völlig gedreht.

 

 

Überraschend viel Verständnis haben die Österreicher für die harte Vorgangsweise, den Grenzsperrungen der Bayern gegenüber dem Bundesland Tirol. 59 Prozent können die strengen Vorsichtsmaßnahmen der Bayern, wegen der Covid-Südafrika-Mutation verstehen, wenn gleich man nicht an die Möglichkeit einer wirksamen Eindämmung dieser hochansteckenden Mutation glaubt.

 





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Prof. Dr. Werner Beutelmeyer
Institutsvorstand und Geschäftsführer