Politische Kultur verschlechtert sich wieder nach Corona

Die Forschungsgemeinschaft MARKET & LAZARSFELD erforscht im Wochenrhythmus die Trendentwicklung der wichtigsten politischen und gesellschaftlichen Indikatoren. Diese Woche interessiert der Zustand der Politik und Demokratie sowie die wahrgenommene Stabilität der Bundesregierung.

 

Die politische Kultur wurde von der Bevölkerung während der Corona-Krise besonders gepriesen. Politisch entschlossenes und gemeinsames agieren, über Parteigrenzen hinaus beeindruckte die Wähler. Inzwischen ist ein deutlicher Abwärtstrend zu diagnostizieren. Politisches Hick Hack irritiert vor allem das junge Bevölkerungssegment unter 30 Jahre. Einen Gegenpol bilden die über 60jährigen, die dürften diesbezüglich in der politischen Wahrnehmung etwas abgestumpfter sein.

 

 

 

Recht unterschiedlich wird die politische Kultur von ÖVP-Präferenten und Grün-Wählern gesehen. Grün-Wähler attestieren eine deutlich schlechtere politische Kultur als die Gruppe der ÖVP-Affinen. Diese recht unterschiedliche Sichtweise findet sich auch in der Beurteilung der aktuellen politischen Stabilität. Während ÖVP-Wähler der Bundesregierung aktuell eine hohe politische Stabilität bescheinigen, sehen dies die Grün-Wähler entschieden kritischer. Die Beurteilung der politischen Stabilität in Österreich hat ebenfalls zuletzt etwas gelitten und läuft parallel zur sinkenden Covid-19 Infektionsrate.

 

 





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Ihre Ansprechperson

Prof. Dr. Werner Beutelmeyer
Institutsvorstand und Geschäftsführer