Mehrheit in Österreich für Hillary Clinton

Kein Tag vergeht ohne neue Umfrageergebnisse zur Präsidentenwahl in den Vereinigten Staaten und das Rennen scheint enger zu werden. So liegt Trump in gleich zwei am 1. November veröffentlichten Erhebungen auf nationaler Ebene vor Clinton, wenn auch nur knapp. Betrachtet man alle Umfragen, liegt insgesamt weiterhin Clinton in Front. In Österreich hat Trump mit seinen höchst kontroversen Aussagen über Frauen, Außenpolitik oder Medien zwar auch an den Stammtischen Fans, doch mehrheitsfähig ist er nicht. Das ergibt eine für das Wirtschaftsmagazin Trend durchgeführte Umfrage in der österreichischen Bevölkerung. Nur sechs Prozent geben an, den notorischen Sprücheklopfer wählen zu wollen, wenn sie denn am 8. November bei den US-Wahlen die Wahl hätten. 67 Prozent plädieren für Hillary, 27 Prozent der Österreicher würden keinem der beiden ihre Stimme geben.

 

 

 

Einige Meinungen des Mannes mit der zur Trademark gewordenen Frisur werden allerdings sogar von der Mehrheit geteilt. Mehr als die Hälfte der Befragten stimmen ihm etwa zu, wenn er die Globalisierung pauschal als ungerecht bezeichnet. Bei vielen weiteren seiner Extrempositionen kann ihm immerhin ein Fünftel folgen: 22 Prozent halten ebenso wie der Immobilienmagnat ein Einwanderungsverbot für Muslime für sinnvoll. 21 Prozent teilen seine fundamentale Impfskepsis: Mehrfachimpfungen können demnach Kindern schaden – bis hin zum Autismus. Und 28 Prozent finden seine Amerika-zentrierten Aussagen attraktiv. Zuerst einmal sollten Politiker die Interessen des eigenen Landes an erste Stelle stellen „Great Again“ ist seit Trump ein Erfolgsslogan der globalen Populisten, die mit Blick auf die Vergangenheit in die Zukunft führen wollen.

 

 

 

 

 

Dokumentation der Umfrage MA788: n=431 Online Interviews, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung Erhebungszeitraum: 18. bis 20. Oktober 2016; maximale statistische Schwankungsbreite n=431 +/- 4,82 Prozent





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