Grün, grün, grün sind (nicht) alle …!

… Wähler. Aber knapp 4 von 10 ÖsterreicherInnen haben „es“ schon getan – zumindest einmal die Grünen gewählt. Zum 30. Jahrestag der Grünen gibt es eine kurze Analyse zur Wahrnehmung der Partei. Und diese ist durchaus positiv, fragt man sich nur, warum die Partei den Wahlen und auch der aktuellen Sonntagsfrage nicht über das übliche Maß hinauskommt.

 

Bei den Themen Menschenrechte und Umweltschutz sieht man besondere Stärken bei den Grünen. Auch sind sechs von zehn Wählern der Meinung, ohne die Grünen wäre das Parteispektrum in Österreich nicht vollständig. Großteils ist man auch überzeugt: Die Grünen stehen für Anstand in der Politik.

 

Umgekehrt gefragt, nach möglichem negativen Image, zeigt erneut die grundsätzlich positive Betrachtung: Grüne sind weniger in Skandale verwickelt und würden bei einer Regierungsbeteiligung auf jeden Fall dem Image Österreichs keinen Schaden zufügen. Auch bei Regierungsbeteiligungen in den Bundesländern ist man häufiger der Meinung, dass sich die Grünen da bewährt hätten als umgekehrt. Manko: so einen wirklichen Plan, wie es mit Österreich weitergehen soll sieht man nicht – wobei dies für andere Parteien nicht zutreffend sein muss.

 

 

Und nun zu den brisanten Details der Ergebnisse: Während das Image der Grünen bei Anhängern der meisten Parteien positiv ist, sehen FPÖ-Wähler die Grünen vergleichsweise oft in Skandale verwickelt oder glauben, die Grünen würden bei einer Regierungsbeteiligung die Gesellschaft spalten und dem Ansehen Österreichs schaden. Mit diesen Ansichten stehen Blauwähler jedoch alleine da.