Große Auswirkungen von Corona auf das Generationsverhältnis

Corona stellt eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft dar. Die gesundheitlichen Auswirkungen bei einer Infektion fallen mit steigendem Alter tendenziell gravierender aus, sprich die ältere Generation zählt (unter anderen) zur Risikogruppe. Wie stehen nun die unterschiedlichen Generationen zum aktuellen Umgang mit dem Corona-Virus?

 

Corona wirkt sich stark auf das Verhältnis zwischen älteren und jüngeren Generationen aus. Rund die Hälfte stuft das Verhältnis als belastet ein, während andererseits ein gutes Viertel der Meinung ist, dass das Verhältnis sogar gefördert wird. Nur ein weiteres knappes Viertel der Österreicher*innen sieht keinen Einfluss auf den Zusammenhalt zwischen den Generationen. Dabei sehen ältere Generationen das Thema tendenziell pessimistischer, während hier die jüngeren Altersgruppen etwas häufiger sogar eine Förderung des Verhältnisses erwarten.

 

 

70 Prozent der Österreicher*innen sind der Meinung, die junge Generation hat es viel schwerer als vor einem Jahr, ihre Lebensziele zu erreichen. Dennoch schätzen Sechs von Zehn die derzeitige Vorgangsweise als sinnvoll ein: Die junge Generation muss Einschnitte hinnehmen damit die ältere Generation möglichst geschützt wird. Hier ist die Zustimmung über alle Altersgruppen relativ stabil. Personen im Pensionsalter vor Corona zu schützen und zu isolieren, damit die Wirtschaft möglichst wenig eingeschränkt wird, sieht immerhin ein Drittel der Bevölkerung als zielführend. Erwartungsgemäß zeigt sich hier ein leichter Überhang innerhalb der jüngeren Altersgruppen.

 

 

Dokumentation der Umfrage: MARKET INSTITUT, Basis: 1.000 national repräsentative Interviews (online im market Panel) Befragung am 02.11.2020 - 03.11.2020





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Ihre Ansprechperson

Prof. Dr. Werner Beutelmeyer
Institutsvorstand und Geschäftsführer