Corona definiert Arbeitswelten von Morgen neu

Kurzarbeit und Homeoffice hat tiefe Spuren in der Wirtschaft hinterlassen. Die Bevölkerung spürt die derzeitige schwierige Lage der Wirtschaft. 

 

Nur äußerst magere 13 Prozent sehen aktuell die österreichische Wirtschaft in einer sehr guten oder guten Verfassung. 40 Prozent beurteilen den Zustand der Wirtschaft nach Corona mit schlecht oder gar sehr schlecht. 47 sehen eine mittelmäßige Wirtschaftsperformance. Mit anderen Worten: Die Wirtschaft hat derzeit gewaltige Herausforderungen zu meistern und das betrifft auch die Arbeitsverhältnisse. Immerhin 44 Prozent der berufstätigen ÖsterreicherInnen haben selber oder in ihrem Unternehmen Kurzarbeit erlebt und 58 Prozent sind in Unternehmen mit Homeoffice beschäftigt.

 

 

Homeoffice hat überraschend gut funktioniert, sofern die IT-Strukturen und die Organisationsformen flexibel waren. Immerhin 77 Prozent der in Homeoffice tätigen haben dieses Modell mit sehr gut oder gut klassifiziert.

 

 

Die Frage nach dem Wirkungsgrad der „Heimarbeit“ lässt sich jetzt im Nachhinein ebenfalls klar beantworten. Homeoffice hat keinen Effizienzverlust gebracht. Im Gegenteil, ein hoher Prozentsatz (83 Prozent) sieht in der Homeoffice-Lösung gleich gute oder sogar bessere Effizienz im Vergleich zum traditionellen Arbeitsmodell. Spannend ist, dass MitarbeiterInnen mit schulpflichtigen Kindern im Haushalt offenkundig die Mehrfachbelastung von Homeoffice und Home-Schooling hervorragend gemeistert haben und in der market-Befragung eine noch höhere Effizienzbewertung zu Protokoll gegeben.

 

 

Noch etwas sehr Positives ist passiert. Homeoffice hat das Vertrauensverhältnis zum Vorgesetzten gestärkt.

 

 

Was bleiben wird ist eine Neubewertung von Homeoffice, immerhin erwarten 37 Prozent der österreichischen ArbeitnehmerInnen, dass „Work from Home“ ein relevanter Zukunftsfaktor wird.

 

 

Dokumentation der Umfrage:

MARKET INSTITUT, MT2090/KW35 n=1000 Online-Interviews; Berufstätige ÖsterreicherInnen





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Ihre Ansprechperson

Prof. Dr. Werner Beutelmeyer
Institutsvorstand und Geschäftsführer