20. Konjunkturumfrage bei JungunternehmerInnen: Erste Anzeichen für Entspannung

Seit einem Jahrzehnt erhebt market im Auftrag der Jungen Wirtschaft die Stimmungslage bei JungunternehmerInnen. Die 20. Welle mit mehr als 2.500 befragten UnternehmerInnen, die am 7.1. gemeinsam mit JW-Bundesvorsitzender Mag. Christiane Holzinger und JW-Bundesgeschäftsführerin Mag. Elisabeth Zehetner-Piewald vorgestellt wurde, macht deutlich: Die JungunternehmerInnen gehen mit steigendem Optimismus ins neue Jahr – rechnen aber mit corona-bedingtem Gegenwind in den ersten Monaten 2021.

 

Ein paar Highlights der Erhebung: 

 

  • Der Blick auf den Verlauf der Krise ist spürbar realistischer: Im Mai/Juni 2020 erwartete die Hälfte der JungunternehmerInnen ein Krisenende innerhalb der bevorstehenden 6 Monate (also bis Ende 2020), aktuell rechnet nur ein Drittel mit einem Krisenende im ersten Halbjahr 2021, mehrheitlich hofft man auf die zweite Jahreshälfte 2021. (Vgl. Chart 22)

  • Für das erste Quartal 2021 rechnen zwei Drittel mit einem unterplanmäßigen Umsatz, ein Viertel sogar mit einem Minus von zumindest 50 Prozent. Die JungunternehmerInnen spüren nicht nur den Nachfragerückgang, sondern auch erschwerte Vermarktungsmöglichkeiten (Messen, Reisen). (Vgl. Chart 12, 14) 

  • Trotz dieser Vorzeichen ist das Ende der Talsohle durchschritten und beginnt der Optimismus bei JungunternehmerInnen im Land wieder zu wachsen – mit positiven Effekten z.B. bei Investitionsvorhaben und Einstellungsplänen. (Vgl. Chart 7, 9)
  • Und: Corona hat es nicht geschafft, die Begeisterung der Jungunternehmerschaft zu brechen! Weiterhin sind sie vom Geschäftsmodell und den eigenen Produkten/Dienstleistungen überzeugt – und verspüren vor allem auch die Freude des Unternehmer-Seins! Groß ist auch die Überzeugung, dass das eigene Unternehmen das Jahr 2021 überstehen wird. (Vgl. Chart 20, 21)

  • Von der Regierung erhofft man sich ein möglichst rasches Umschalten vom Krisen- in den Zukunftsmodus und damit Maßnahmen zur Belebung der Wirtschaft: Themen wie steuerliche Entlastungen stehen dabei ebenso im Blickpunkt wie Einführung eines Beteiligungsfreibetrags oder die Etablierung einer zweiten Chance für aufgrund der Corona-Pandemie gescheiterte Unternehmen. (Vgl. Chart 23, 24)

 

Noch mehr dazu finden Sie in der grafischen Aufbereitung.

Dokumentation der Umfrage: MARKET INSTITUT, Studiennummer F1077; n=2.559 Online-Interviews mit Jung-UnternehmerInnen





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Ihre Ansprechperson

Prok. Dr. David Pfarrhofer
Institutsvorstand von market