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| 04/Feb/10 Spendenfreudigkeit der Österreicher market hat im Rahmen der jährlichen market Spendenstudie die Österreicherinnen und Österreicher zu ihrem Spendenverhalten befragt market hat im Rahmen der jährlichen market Spendenstudie die Österreicherinnen und Österreicher zu ihrem Spendenverhalten befragt – nicht nur zu den Motivatoren, die zum Spenden bewegen, sondern auch zu den Hemmnissen, die die österreichische Bevölkerung davon abhalten, sich an Spendenaufrufen zu beteiligen.
Das Bewusstsein, dass es Menschen gibt, die einfach auf Hilfe anderer angewiesen sind und die Solidarität mit diesen Menschen sind die wichtigsten Beweggründe der Österreicherinnen und Österreicher, um sich an Spendenaktionen zu beteiligen. 62 bzw. 48 Prozent der befragten Personen, die regelmäßig oder in bestimmten Fällen spenden (73 Prozent der Bevölkerung) stimmen diesen Aussagen zu. Ein knappes Drittel (30 Prozent) hat sich aufgrund eines Aufrufs einer bestimmten Organisation von der Notwendigkeit einer Spende überzeugen lassen, jeweils rund ein Viertel (26 Prozent) spenden aus ihrer weltanschaulichen Überzeugung heraus oder weil sie es sich einfach leisten können. Ein nicht zu unterschätzendes Motiv ist auch die Beruhigung des eigenen Gewissens: 24 Prozent der Österreicher haben das Gefühl, sich „revanchieren“ zu müssen, weil es ihnen selbst gut geht.
Anhand des Beispiels einer 10-Euro-Spende für die Erdbebenopfer von Haiti wollte market wissen, wie viel davon nach Meinung der Österreicher auch tatsächlich bei den Betroffenen ankommt. Rund ein Fünftel kann sich nicht vorstellen, dass mehr als 3 Euro direkt den Opfern zugute kommen (davon halten 7 Prozent nur 1 Euro für realistisch). Zwei weitere Fünftel schätzen, dass 4 bis 7 Euro tatsächlich ankommen. Immerhin noch 19 Prozent sind davon überzeugt, dass der allergrößte Teil (8-9 Euro) direkt an die Opfer fließt und rund jeder Zehnte ist der Meinung, dass kein Euro anderweitig verwendet wird.
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