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| 29/Jan/10 Wirtschaft: Robuster Grundoptimismus Hohes Vertrauen in Sozialpartnerschaft Die Österreicherinnen und Österreicher stehen der Wirtschaftsentwicklung mit einem robusten Grundoptimismus gegenüber: Ihr realistischer Blick auf die Gesamtentwicklung sagt ihnen, dass es grundsätzlich langsam aufwärtsgeht. Nach wie vor setzen sie ihr Vertrauen in die bewährten Institutionen der Sozialpartnerschaft. Das ergab die aktuelle Umfrage, die market im Auftrag von ORF-ECO durchführte. 27 Prozent der Österreicher – allerdings nur 17 Prozent der Unter-30-Jährigen – erwarten, dass es 2010 mit der österreichischen Wirtschaft aufwärts gehen wird. Die Mehrheit geht davon aus, dass es zumindest nicht schlechter wird. Nur jeder Zehnte fürchtet ein Abrutschen der Wirtschaftsdaten – am ehesten sind das die Selbstständigen und Landwirte, die auch die persönlichen Auswirkungen der Wirtschaftskrise am deutlichsten spüren.
Unverändert merken nahezu zwei Drittel der Bevölkerung keine persönlichen Auswirkungen der Wirtschaftskrise, am ehesten betroffen zeigen sich Selbstständige und Landwirte.
Ihr Vertrauen setzen die Österreicher vor allem in die beiden Sozialpartner Arbeiterkammer (75 Prozent) und Wirtschaftskammer (64 Prozent). Das Vertrauen in die Regierung hält sich in engeren Grenzen: 56 Prozent vertrauen der eigenen Landesregierung, 40 Prozent der Bundesregierung. Trotz Wahljahr ist das Vertrauen in den Bundespräsidenten, das in Österreich traditionell hoch ist, im Trendverlauf etwas gesunken. Ganz langsam vom Schock der Wirtschaftskrise erholt sich das Vertrauen in die Wiener Börse, der Finanzmarktaufsicht verzeiht man die Probleme mit den Banken noch nicht – doch immerhin vertraut man ihr noch mehr als ausländischen Versicherungen und Banken.
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