Wohnzufriedenheit ungleich verteilt: Am Land wohnt es sich besser und viel billiger

6. BAU! MASSIV! PK vom 28. März 2017

 

Urbanisierung lautet ein Megatrend unserer modernen Gesellschaft. Diese Verstädterung hat auch sehr viel mit den Wohngewohnheiten zu tun. Urbanes Wohnen bedeutet tolle Infrastruktur und damit ist ein Leben ohne Auto möglich, Arbeitsplatz zumeist in der Nähe und ein tolles Freizeit- und Kulturangebot. Doch urbanes Wohnen hat seinen Preis und vielfach ist Eigentum für junge Familien in den Städten unerschwinglich geworden. Damit tut sich eine Chance für das Leben am Land auf.

 

Neben dem Preisvorteil gibt es auch einen handfesten Lebens- und Wohnqualitätsvorteil am Land, dort ist der Erholungs- und Wohnqualitätsfaktor wesentlich höher als in der Stadt. Damit überrascht es auch nicht, dass die Landbevölkerung deutlich überzeugter von ihrer Wohnqualität ist als die Stadtbewohner.

 

 

 

 

 

Um den ländlichen Raum aufzuwerten fordert die Bevölkerung vor allem einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs und bessere öffentliche Verkehrsanbindungen. Im Zentrum des Interesses steht der Bau von leistbaren Wohnungen für Jung-Familien und die Schaffung von Arbeitsplätzen, durch gezielte finanzielle Unterstützung zur Betriebsansiedlung. Wünschenswert wären auch Hilfestellungen beim Grundkauf sowie beim Hausbau.

 

 

 

 

Wohnen am Land ist sehr anziehend für junge Familien, denn die Wohnqualität ist einfach besser und die Kinder wachsen in einer angenehmen Umgebung auf. 63 Prozent stimmen der Aussage zu: „Wenn man ein Einfamilienhaus mit eigenem Garten haben will, ist dies für viele nur in einer ländlichen Region leistbar.“

 

 

 

 

Eine Wohninitiative im ländlichen Raum hat viele positive Aspekte. Es wird dadurch die regionale Wirtschaft gestärkt und Arbeitsplätze bleiben erhalten. Regionale Herkunft wird damit auch beim Bauen in der Zukunft wichtiger, bei der Ernährung ist die regionale Herkunft längst zu ein em kaufbestimmenden Faktor geworden.

 

 




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Ihre Ansprechperson

Prof. Dr. Werner Beutelmeyer
Institutsvorstand und Geschäftsführer