Vorsicht vor selbstfahrenden Autos!

Derzeit skeptische Einstellung der Österreicher

 

Selbstfahrenden Autos steht die Mehrheit der Österreicher noch überwiegend skeptisch gegenüber. Nur jeder zweite würde als Passagier in einem autonomen Fahrzeug mitfahren. Deutlich mehr Vertrauen hat man offensichtlich in die eigenen Fahrkünste. Das besagt eine aktuelle Umfrage für das Wirtschaftsmagazin Trend.

 

Die Einrichtung erster Teststrecken für autonomes Fahren bringt das zentrale Thema der zukünftigen Mobilität buchstäblich näher. Doch so richtig erwärmen können sich für das Fahrzeug ohne Lenker derzeit nur 34% der Österreicher, demgegenüber steht ein weiteres Drittel, das diese Entwicklung in Richtung Fahren ohne Lenker skeptisch und vorsichtig sieht. Größer ist das Vertrauen in die Technologie nur bei der Altersgruppe unter 30 Jahren.

 

 

Die Folgen für die Verkehrssicherheit werden hingegen etwas positiver eingeschätzt. Immerhin mehr als 40% geht davon aus, dass die Anzahl der Verkehrsunfälle durch selbstfahrende Fahrzeuge sinken würde, demgegenüber stehen 22%, die von einem „Mehr“ an Verkehrsunfällen ausgehen.

 

 

Spricht man dann aber von einem möglichen Kauf eines selbstfahrenden Fahrzeuges, dann wird man wieder zurückhaltender. Derzeit sind es 7% in der Bevölkerung, die sich ein autonomes Auto auf jeden Fall kaufen würden, ein weiteres Viertel kann sich das immerhin vorstellen. Zwei Drittel stehen dem Kauf abwartend beziehungsweise eher ablehnend gegenüber. Zwei Drittel lehnen aber auch eine automatisierte Mitfahrgelegenheit ab. Insgesamt würde derzeit nur jeder Zweite in ein selbstfahrendes Auto einsteigen.

 

 

FAZIT. Der Österreicher lenkt lieber, als dass er sich lenken lässt – oder „Was ich nicht kenne, mag ich nicht“!




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Ihre Ansprechperson

Prok. Birgit Starmayr
Institutsvorstand von market