Ostern 2017: Das zweitwichtigste Familienfest des Jahres, jedoch mit wenig Umsatzbedeutung

Das Osterfest hat einen besonderen Stellenwert in unserer Gesellschaft. Trotz der hohen Säkularisierung der modernen urbanen Gesellschaft ist Ostern für 72 Prozent der Bevölkerung ein wichtiges Fest. Mehr als ein Drittel (37 Prozent) stuft es sogar als besonders wichtig ein, es handelt sich dabei eher um ältere, ländliche Bevölkerungskreise und um Haushalte mit Kindern.

 

 

Ostern wird gelebt. Etwa zwei Drittel aller Österreicher feiern das Osterfest. Damit ist Ostern hinter dem Weihnachtsfest der mit Abstand zweitwichtigste festliche Anlass mit der Familie zu feiern. Die Auferstehung zu Ostern stellt für die christlichen Kirchen den Höhepunkt des religiösen Lebens dar, dieser religiöse Hintergrund des Osterfestes, ist vier Fünftel (78 Prozent) der Österreicher bewusst.

 

Wer Ostern nicht feiert, lässt sich ebenfalls feststellen. Ein Drittel verweigert. Es handelt sich da vorwiegend um Singles, ältere als auch junge, für die also die familiäre Situation weniger Feier-Motivation mit sich bringt.

 

 

Für Ostern 2017 wird auch zusätzlich Geld ausgegeben. 57 Prozent haben ein Osterbudget für Geschenke oder Dekorationen. Dieser verhältnismäßig hohe Prozentsatz korrespondiert nicht mit der Ausgabensumme. Im statistischen Schnitt geben diese Haushalte für Ostern ca. 100 Euro zusätzlich aus. Das macht hochgerechnet für das heurige Ostern ein Ostergeschäft in Höhe ca. 220 Mio Euro. Das ist im Vergleich zum Weihnachtsgeschäft mit etwa 2 Mrd. Euro letztlich doch nur ein gutes Zehntel.

 




Bei Interesse an unserer Studie oder bei diversen Fragen stehen wir gerne und jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Ihre Ansprechperson

Prof. Dr. Werner Beutelmeyer
Institutsvorstand und Geschäftsführer