Neuer Name, neues Glück?

Die Mehrheit der Österreicher sympathisiert mit neuen, parteiübergreifenden Plattformen. Dass die "Liste Kurz - die neue ÖVP" tatsächlich eine neue Bewegung ist, wird jedoch angezweifelt.

 

 

 

Ja dürfen s' denn das? Das Ausbrechen aus klassischen Strukturen politischer Parteien ist derzeit ein europaweiter Trend von En marche! des französischen Staatspräsidenten Macron bis zur DP-Bewegung des italienischen Ex-Premiers Renzi.

 

57 Prozent der Österreicher halten solche parteiübergreifende Plattformen grundsätzlich für attraktiv, ergibt eine Umfrage des Linzer Market-Instituts für den trend. Im Falle der "Liste Sebastian Kurz - die neue ÖVP" sind die Befragten aber noch abwartend: ein Drittel sieht das Projekt positiv, etwas mehr als ein Drittel sehen darin aber lediglich eine Umetikettierung der alten ÖVP. 16 Prozent können sich "auf jeden Fall" vorstellen, die Liste zu wählen, weitere 23 Prozent tendieren dazu - macht in Summe 39 Prozent.

 

Auf der anderen Seite sagen 27 Prozent "sicher nicht" und zwölf Prozent "eher nicht" - macht in Summe ebenfalls 39 Prozent. "Eine Plattstellung", kommentiert Birgit Starmayr von market.




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Prok. Birgit Starmayr
Institutsvorstand von market