Landwirtschaft: Stimmung und Investitionsbereitschaft steigen

Auch in der Landwirtschaft hat die allgemeine Stimmungslage eine große Bedeutung. Steigt die Stimmung nimmt auch automatisch die Investitionsbereitschaft zu. Das ist derzeit der Fall. 2015 war die Stimmung in der Landwirtschaft am schlechtesten im Zeitreihenvergleich zu 2008. 2017 haben sich die Werte wieder signifikant noch oben bewegt.

 

 

Von den Landwirten wird wieder mehr investiert, insgesamt geht es um über eine 5 Milliarden Euro für die nächsten zwei Jahre. Die Investitionen betreffen Gebäude und Maschinenpark gleichermaßen.

 

 

Im Detail: 47 Prozent investieren in Wohngebäude, 40 Prozent in landwirtschaftliche Maschinen, etwa ein Drittel plant Investitionen im Stallbereich und der Tierhaltung, 22 Prozent erweitern die Haushaltsausstattung, immerhin 17 Prozent investieren in Grundflächen-Arrondierungen und ebenfalls 17 Prozent haben im Bereich Energiegewinnung und Biomasseheizkraftwerke Investitionsabsichten.

 

 

Der Zukunftserwartung für die nächsten Jahre ist stabil positiv. Konkret: 57 Prozent der Landwirte erwarten eine sich verbessernde oder zumindest gleichbleibende Zukunftsentwicklung. Gut funktioniert die Zusammenarbeit der Landwirte mit wichtigen Partnern der Landwirtschaft. Besonders hervorzuheben sind hier die Rinder- und Schweinebörse sowie die Molkereien.

 

Dokumentation der Umfrage ZM2480: n=800, telefonische CATI-Interviews, repräsentativ für die österreichischen Landwirte, Erhebungszeitraum: 31. Jänner bis 20. Februar 2017; maximale statistische Schwankungsbreite n=800 +/- 3,54 Prozent




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Ihre Ansprechperson

Prof. Dr. Werner Beutelmeyer
Institutsvorstand und Geschäftsführer