Investitionsbereitschaft in der Bevölkerung weiterhin verhalten

Bei einer unter der österreichischen Bevölkerung ab 15 Jahren durchgeführten Umfrage gibt etwa ein Drittel an, in den nächsten Monaten eventuell oder auf jeden Fall größere Investitionen tätigen zu wollen.

 

Der Anteil jener, die größere Anschaffungen oder Renovierungsarbeiten ins Auge fassen, ist nach dem Tiefpunkt im Jahr 2013 aktuell zwar wieder gestiegen. Dennoch findet die positive Stimmung aufgrund des für das heurige Jahr prognostizierten Wachstums der österreichischen Wirtschaft erst in einem geringen Ausmaß Niederschlag bei privaten Investitionen. So befindet sich der heurige Wert sogar noch unter den Werten der Jahre 2014 bzw. der Nachkrisenjahre 2011 und 2012. Interessante Unterschiede zeigen sich in puncto Alter und Geschlecht. Mehr als doppelt so viele Frauen als Männer planen auf jeden Fall größere Investitionen, Männer möchten sich in diesem Zusammenhang noch weniger festlegen. Die jüngste Altersgruppe zeigt die deutlich höchste Investitionsbereitschaft, was mit deren Lebensrealität im Allgemeinen, aber auch mit der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt speziell bei jungen Menschen zusammenhängen kann.

 

 

Der mit Abstand relevanteste Bereich für Investitionen und Anschaffungen betrifft die Wohnung bzw. das Haus. Hier zeigen rund acht von zehn investitionsbereiten Österreichern Interesse, während dies in Hinblick auf Urlaube oder Reisen nur auf ein Drittel und für das Auto nur auf ein Viertel zutrifft. Investitionen in weiteren Bereichen spielen eine deutlich geringere Rolle.

 

 

 

 

 




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Prof. Dr. Werner Beutelmeyer
Institutsvorstand und Geschäftsführer