Hemmungsloser Umgang mit Boden…

Schauspieler Tobias Moretti unterstützt die Kampagne „Bodenlos macht arbeitslos“. market Institut sieht Chancen für Politik im Wahlkampf mit dem Thema.

 

Fortschreitender Bodenverbrauch gefährdet die Zukunft

Die im Auftrag der Österreichischen Hagelversicherung aktuell durchgeführte Studie zeigt, dass sich die österreichische Bevölkerung Gedanken über Themen macht, die im direkten oder indirekten Zusammenhang mit dem Bodenverbrauch stehen. Der Klimawandel, die Temperaturerhöhung und die Zunahme von Naturkatastrophen spielen dabei die größte Rolle. Die Gefährdung der heimischen Lebensmittelproduktion sowie eine zunehmende Verschandelung der Landschaft werden ebenso als Sorgen genannt. Damit spiegelt sich wider, wovor die Österreichische Hagelversicherung seit Jahren warnt.

 

Moretti für Umdenken im Umgang mit Böden

„Neben der Gefährdung der Versorgung mit heimischen Lebensmitteln riskieren wir durch die Verbauung auch eine zunehmende Verschandelung unseres idyllischen Heimatlandes. Dabei ist der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, von dem viele Arbeitsplätze abhängen“, erklärt Tobias Moretti. Die Notwendigkeit eines Umdenkens ist wichtiger als je zuvor. „Als Landwirt sehe ich selber wie sich das Wetter zunehmend verändert und sich auswirkt. Überschwemmungen, Frost und Dürre nehmen zu. Der Boden als wichtiger Wasser- und CO2-Speicher geht aber zusehends verloren“, so Moretti.

 

Beutelmeyer sieht Chancen für Politik

Hinsichtlich der Fragestellung wie sich die Politik gegen den Bodenverbrauch einsetzen soll, sieht market-Chef Prof. Beutelmeyer Chancen im bevorstehenden Nationalratswahlkampf. „Die Studie hat klar ergeben, dass sich die österreichische Bevölkerung einen stärkeren Einsatz der Politik für mehr Bodenschutz wünscht. 84 Prozent aller Befragten möchten keine fortschreitende Verbauung des Landes. 4 von 5 Befragten sprechen sich für gesetzliche Beschränkungen aus. Rund drei Viertel sehen noch Potentiale im derzeitigen Ausmaß des Schutzes von Boden und eines möglichen Stopps von Verbauungen. 80 Prozent befürworten grundsätzlich den Zugang von Parteien zu möglichen Maßnahmen gegen eine weitere Verbauung, jeder Zweite sieht eine derartig politische Verbindung in jedem Fall. In der Folge orten knapp die Hälfte auch Wahlvorteile bei Einsatz einer Partei gegen den Bodenverbrauch und glauben, dass diese damit bei der kommenden Nationalratswahl punkten können“, erklärt Beutelmeyer die Wichtigkeit der Aufnahme des Themas „Bodenschutz“ in die Wahlprogramme der werbenden Parteien.

 

 

 

 

 




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Ihre Ansprechperson

Prof. Dr. Werner Beutelmeyer
Institutsvorstand und Geschäftsführer