Führungspositionen: Frauen sind besser als Männer

Bei einer im Auftrag des Wirtschaftsmagazins Trend durchgeführten Umfrage unter der österreichischen Bevölkerung werden Frauen besser bewertet als Männer.

 

Stellt man die Frage nach der Zuschreibung unterschiedlicher Führungsqualitäten beider Geschlechter, darf es nicht überraschen, dass Frauen deutlich besser bewertet werden als Männer. Vor allem Organisationsgeschick spricht die Hälfte der Befragten deutlich mehr den Frauen zu als den Männern. Auch bei Menschenkenntnis und Selbstdisziplin werden Frauen besser eingestuft. Analytisches Denken, Karriereorientierung sowie strategische Planung sind Eigenschaften, die mehr dem männlichen Geschlecht zugeschrieben werden. Wo sich beide einig sind, liegt in den Bereichen: Fachkompetenz, Umsetzung von Plänen sowie visionäres und innovatives Denken.

 

 

Warum ist jedoch der Frauenanteil in Führungspositionen so gering? Knapp die Hälfte der Befragten ist sich einig, dass der Hauptgrund vor allem in der schwierigen Vereinbarkeit von Familie und Beruf liegt, das heißt: Mütter bleiben zu Hause, Väter gehen arbeiten. Daher darf es nicht überraschen, dass in der österreichischen Bevölkerung noch immer die Rolle der Frau, die als Mutter bei den Kindern zuhause bleiben soll, stark verankert ist.

 

 

Grundsätzlich sind sich 72 Prozent der Bevölkerung einig, dass es ein erstrebenswertes Ziel sein soll, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, so sehen das vor allem deutlich mehr Frauen (62%) als Männer (82%).

 

 

Auf die Frage, ob in Österreich eine verbindliche Frauenquote zur Erreichung dieses Zieles eingeführt werden soll, wird dies mit 44 Prozent aller Befragten bejaht. Mehr als die Hälfte der Frauen befürwortet eine Quotenenregelung, Männer sehen dies mit 36% als weniger notwendig an.

 




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Ihre Ansprechperson

Prok. Birgit Starmayr
Institutsvorstand von market