Die neue VP ist Themenführer – und besetzt auch das Thema Gerechtigkeit am besten

Die aktuell hohe Zustimmung zu Sebastian Kurz und seiner Partei/Bewegung schlagen sich nicht nur in guten Ergebnissen bei der Sonntagsfrage oder der Bewertung der Person des Spitzenkandidaten nieder: Die VP ist Themenführer im aktuellen Wahlkampf und die ÖsterreicherInnen schreiben der VP auch die „gerechtesten“ Lösungen zu – wie unsere aktuelle Erhebung im Auftrag des STANDARD verdeutlicht.

 

Die Hälfte der österreichischen Bevölkerung vergibt auf einer Schulnotenskala die Noten 1 und 2 für die neue Volkspartei, damit führt sie in diesem Ranking vor ihrem Noch-Regierungspartner SPÖ; besonders viel Skepsis ob der Gerechtigkeit der Lösungen schlägt den Grünen entgegen – ein knappes Drittel vergibt hier die Note 5, hingegen nur 4 Prozent einen Einser.

 

 

 

 

Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit, EU sowie Sicherheit sind die Kernkompetenzen der VP, aber auch beim Einsatz für eine spürbare Steuerreform und gleichzeitig der sparsamen Budgetpolitik ist die Partei von Sebastian Kurz an der Spitze. Der VP ist es in den vergangenen 2 Jahren (Vergleich mit einer Messung im Oktober 2015, Trendzahlen grafisch nicht dargestellt) fast durchwegs gelungen, an Themenkompetenz zuzulegen – am Beispiel „Schutz vor Terrorismus und Kriminalität“: Im Oktober 2015 (rund um die großen Flüchtlingsströme nach Österreich) lag die VP bei 17 Prozent, aktuell sind es 36 Prozent.

 

Die wahrgenommenen Kompetenzen der SP sieht man bei Bildungsfragen, Sicherstellung der medizinischen Versorgung und beim Einsatz für ein lebenswertes (und leistbares) Österreich. Die Freiheitlich besetzen „ihre“ Klassiker – Kampf gegen Sozialmissbrauch, Bürokratie, restriktive Ausländerpolitik und die Sicherheit.

 

 

 

 

Die Grünen punkten weiterhin bei Umweltthemen; im Trendvergleich kommen die Grünen aber auch bei ihrem Kernthema weniger gut durch – 2015 war die Zustimmung bei 35 Prozent, aktuell sind es 29 Prozent. Die Neos erzielen bei keinem der Themen die beste Beurteilung – die relativ betrachtet größte Zustimmung für die Neos gibt es bei Bildung und Bürokratieabbau. Nimmt man auch hier einen Vergleich mit 2015 vor, so ist kein Anwachsen der Kompetenzen erkennbar.

 


Dokumentation der Umfrage MA810:

n=814, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren; durchgeführt im Auftrag des STANDARD




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Ihre Ansprechperson

Prok. Dr. David Pfarrhofer
Institutsvorstand von market