Bei der Pressekonferenz am 29. Juni 2012 mit Wirtschaftsbunddirektor Dir. BR Gottfried Kneifel und Wirtschaftskammerpräsident Dr. Christoph Leitl präsentierte Prof. Dr. Werner Beutelmeyer von market die aktuelle Studie über die größte Herausforderung für die oö. Unternehmer - den Fachkräftemangel:
HERAUSFORDERUNG NR. 1:
DAS FINDEN QUALIFIZIERTER MITARBEITER!
Während Innovation, Marketing und Vertrieb in der Bedeutung abnehmen, gibt es ein Thema, das an Relevanz kontinuierlich zunimmt und zu DER Herausforderung für die oberösterreichischen Unternehmer geworden ist: das Finden von qualifizierten Mitarbeitern für den Betrieb. Erst auf einer zweiten Ebene folgt die Sicherung der Finanzierung.
Und auch in Zukunft wird sich daran nichts ändern: mittelfristig (in den nächsten 2-3 Jahren) sehen die heimischen Unternehmer auch weiterhin die Suche nach geeigneten Mitarbeitern auf ihrer Agenda ganz oben.
FACHKRÄFTEMANGEL:
FÜR JEDEN ZWEITEN UNTERNEHMER REALITÄT
Dass es in Österreich zu wenig Fachkräfte gibt, dem kann sich die heimische Unternehmerschaft zum allergrößten Teil nur anschließen, insbesondere bei größeren Betrieben mit mehr als 50 Mitarbeitern ist dies überdurchschnittlich häufig ein Thema.
Konkret betroffen ist derzeit demnach auch jeder zweite oberösterreichische Betrieb bzw. mehr als zwei Drittel der Betriebe mit über 50 Mitarbeitern.
Das Finden von geeigneten Fachkräften wird von den Unternehmern als immer schwieriger erlebt, mit einer Besserung der Situation rechnet nur eine Minderheit.
LÖSUNGSANSATZ:
LEHRLINGSOFFENSIVE
Grund für die Probleme, geeignete Fachkräfte zu finden, ist aus Sicht der Unternehmer schlicht und ergreifend der Umstand, dass es keine oder nur wenige fachlich geeignete Mitarbeiter mit entsprechender Qualifikation gibt. Ebenfalls problematisch: es mangelt den Bewerbern oft an der Einstellung, konkret am Leistungswillen. Um dieser Situation Herr zu werden, plädieren die oberösterreichischen Unternehmer für verstärkte Investitionen in die Lehrausbildung, um diese für den Nachwuchs wieder attraktiver zu machen.
FR814_Charts_Fachkräftemangel_PK.pdf [484 KB]