Tschechien ist, dies verdeutlichen die vorläufigen Zahlen der AWO zum österreichischen Außenhandel für das Jahr 2010, einer der wichtigsten Exportmärkte für die österreichische Wirtschaft – mit einem Exportvolumen von über 4,1 Milliarden Euro rangiert Tschechien auch 2010 im österreichischen Exportranking auf Platz 6 (hinter Deutschland, Italien, Schweiz, USA und Frankreich) und ist damit der wichtigste Handelspartner für Österreich in den neuen EU-Mitgliedstaaten. Die aktuellen OECD-Daten unterstreichen, dass Tschechien für die österreichische Wirtschaft weiterhin ein spannender Absatzmarkt bleibt: Bei unserem nördlichen Nachbarn mit mehr als 10 Millionen Einwohnern hat die Kaufkraft in den letzten Jahren zugelegt. Und: Die OECD geht in ihren aktuellen Prognosen für Tschechien für 2012 von einem Wirtschaftswachstum von 3,5 Prozent aus – für Österreich liegen die Prognosen für 2012 hingegen bei „nur“ 2,1 Prozent.
Prok. Dr. David Pfarrhofer
Institutsvorstand von marketStudium der Betriebswirtschaftslehre an der Johannes Kepler-Universität Linz und an der University of Manchester Institute for Science and Technology (UMIST), Manchester. Trainertätigkeit am WIFI seit 1997, laufende Vorträge. Schwerpunkt bei market: Sozialforschung
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